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Kath. Kirchengemeinde St. Josef-Kinderhaus
 

Filmgottesdienste

Bisher gezeigte Filme

5. Februar 2012:     ››Von Menschen und Göttern‹‹
Frankreich 2010, Regie: Xavier Beauvois 

Neun französische Trappisten-Mönche leben in einem Kloster in den Bergen Algeriens in friedlicher Eintracht mit den muslimischen Dorfbewohnern, ihrem Glauben und der Hilfe anderer verpflichtet. Als sich die politische Stimmung im Land zunehmend aufheizt und die Mönche zwischen die Fronten von Terroristen und korrupter Armee geraten, stehen sie vor der Entscheidung, zu bleiben oder das Land zu verlassen. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich Mitte der Neunziger Jahre zugetragen hat.

23. Oktober 2011:     ››Zivilcourage‹‹
Sozialdrama, Deutschland 2010, Regie: Dror Zahavi 

Der Buchhändler Peter Jordan (Götz George) lebt und arbeitet seit fast 30 Jahren im Berliner "Problemviertel" Neukölln. Er hat sich mit der Zeit mit seiner Umgebung arrangiert. Eines Tages wird er Zeuge eines Überfalls auf einen Obdachlosen. Er geht dazwischen und er zeigt den Täter an. Damit gerät seine Welt aus den Fugen.

10. April 2011:      ››Troubled Water‹‹
Norwegen 2008, Regie: Erik Poppe

Nach acht Jahren im Gefängnis ist Jan wieder auf freiem Fuß. Die Stelle als Organist in einer Kirche bietet dem verschlossen erscheinenden jungen Mann die Chance auf eine neue Existenz. Nur in seinem leidenschaftlichen Orgelspiel offenbart sich sein Seelenzustand (berührend: „Bridge over troubled water“ in einer dramatischen Orgelversion). Schuld und Erlösung, Glauben und Zweifel sind vorherrschende Themen in diesem menschlich extrem spannenden Film.

20. Februar 2011:       ››Die Band von nebenan‹‹
Israel/Frankreich 2007, Regie: Eran Kolirin

Ein kleines ägyptisches Polizeiorchester soll in einer israelischen Stadt bei der Eröffnung eines arabischen Kulturzentrums spielen. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände landen sie in einem Ort mitten in der israelischen Wüste.
Humorvoll und unaufdringlich erzählt der Film von einer interkulturellen Begegnung. Im Vordergrund steht der Mensch mit all seinen kleinen Sehnsüchten, Ängsten und Träumen und wirbt für Verständnis und Koexistenz zwischen den Kulturen.

14. November 2010:        ››Marias letzte Reise‹‹
Deutschland 20074, Regie: Rainer Kaufmann

Mit viel Einfühlungsvermögen und feinem Humor zeigt der Film die letzten Lebenstage der krebskranken Bäuerin Maria Stadler. Sie verlässt gegen den Widerstand des Arztes das Krankenhaus, um die ihr noch verbleibende Zeit zu Hause auf ihrem Hof in Oberbayern in vertrauter Umgebung zu verbringen. Ein bewegender Film und ein Plädoyer für einen menschenwürdigen Tod.

17. Oktober 2010:        ››Kirschblüten – Hanami‹‹
Deutschland 2007, Regie: Doris Dörrie, Darsteller: Elmar Wepper, Hannelore Elsner, Nadja Uhl

Rudi und Trudi, Mittsechziger, sind seit über 30 Jahren verheiratet. Die Kinder sind längst aus dem Haus. Das Leben verläuft in eingefahrenen Bahnen. Als Trudi plötzlich und unerwartet stirbt, erfährt Rudi, dass Trudi das Leben, das sie eigentlich leben wollte, aus Liebe zu ihm geopfert hat. Er beschließt, sich nach Japan aufzumachen, um ihr post mortem ihren Traum zu erfüllen. Die berührende Darstellung einer langen Liebe und zugleich eine Reise in eine fremde Welt.

21. März 2010:       ››Am Ende kommen Touristen‹‹
Deutschland 2007, Regie: Robert Thalheim

 Der 19jährige Sven wollte seinen Ersatzdienst eigentlich in Amsterdam ableisten. Doch es verschlägt ihn in die polnische Kleinstadt Oswiecim, besser bekannt als Auschwitz. Dort soll er in der Jugendbegegnungsstätte arbeiten und sich außerdem um einen Überlebenden des Konzentrationslagers kümmern.Anhand einer persönlichen Geschichte kreist der Film um Themen wie Vergangenheitsbewältigung, Gedenkstättentourismus und das deutsch-polnische Verhältnis.

31. Januar 2010:       ››Der neunte Tag‹‹
Deutschland/Luxemburg 2004, Regie: Volker Schlöndorff

 Der im Konzentrationslager Dachau internierte Priester Henri Kremer erhält im Januar 1941 völlig unerwartet neun Tage „Urlaub“. Er wird in seine luxemburgische Heimat zurückgeschickt, wo er sich jeden Tag bei einem undurchsichtigen Gestapomann melden muss, der ihn für die NS-Kirchenpolitik gewinnen will. Ein packendes Drama, in dem es um  Gut und Böse geht, um Schuld und Vergebung, aber vor allem um die unverzichtbare persönliche Verantwortung des Einzelnen.

15. November 2009:       ››Wie im Himmel‹‹
Schweden 2004, Regie: Kay Pollak

Der Star-Dirigent Daniel Dareus kehrt nach einem Zusammenbruch in sein Heimatdorf zurück. Dort will er sich eigentlich vor der Welt zurückziehen. Er lässt sich jedoch überreden, die Leitung des kleinen Kirchenchores zu übernehmen und findet über seine Leidenschaft zur Musik zu den Menschen zurück.
»Wie im Himmel« ist nicht nur eine Liebeserklärung an die Musik, sondern auch an Kay Pollaks schwedische Heimat, die der Film in wunderschönen Bildern einfängt.

4. Oktober 2009:       ››Land of Plenty‹‹
USA 2004, Regie: Wim Wenders, Musik: Leonard Cohen

Die 20jährige Lana, eine gläubige Christin, kommt nach langem Aufenthalt in Israel zurück in die USA. Sie sucht ihren Onkel Paul, einen Vietnam-Kriegsveteranen. Zwei von unterschiedlichen Erfahrungen geprägte Menschen und ihre Weltsichten treffen aufeinander.
Wim Wenders wirft einen kritischen Blick auf die USA: Slums und Obdachlose in einem Land des Überflusses – ein Land, das sich nach dem 11. September 2001 neu orientiert.

15. März 2009:       ››Chocolat‹‹
USA/GB/F 2000, Regie: Lasse Hallström

In das geordnete Leben eines kleinen französischen Dorfes bricht eines Tages Vianne mit ihrer Tochter Anouk ein. Sie richtet in einem alten Laden gegenüber der Kirche eine verführerische Chocolaterie ein – mitten in der Fastenzeit. Der Bürgermeister mit seinem rigorosen Moralkodex setzt alles daran, Vianne zu vertreiben. Lasse Hallström erzählt ein romantisches Märchen mit berührenden und tragikomischen Momenten, das für Toleranz und Menschenwürde ebenso wie für Sinnlichkeit und Lebensfreude plädiert.

18. Januar 2009:       ››KOLYA‹‹
Tschechien 1996, Regie: Jan Sverák

Der regimekritische Cellist Frantisek Louka geht im Prag des Jahres 1988 aus Geldnot eine bezahlte Scheinehe mit einer Russin ein, damit diese ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in der Tschechoslowakei bekommt. Kurz darauf setzt sich die Schein-Ehefrau nach Westdeutschland ab und lässt ihren fünfjährigen Sohn zurück. Mit sanfter Ironie und feinsinnigen dramaturgischen Mitteln spricht sich der Film für die Überwindung von (Sprach-) Barrieren und (Völker-) Verständigung aus und fängt wie nebenbei die Atmosphäre eines Landes kurz vor dem Umsturz ein.

26. Oktober 2008:       ››Don’t come knocking‹‹
Deutschland/USA 2005, Regie: Wim Wenders

Der alternde Western-Darsteller Howard Spence hat genug von seiner Karriere und flieht mitten in einer Filmproduktion vom Drehort. Er sucht zunächst, nach 30 Jahren, seine Mutter auf und erfährt, dass er einen inzwischen erwachsenen Sohn hat. Er begibt sich auf die Suche. Wim Wenders erzählt in farbenprächtigen Bildern eine im Grunde zeitlose Geschichte von zerstörten Beziehungen, verlassenen Eltern und Kindern, von Schuld und Versöhnung.

6. Januar 2008:       ››Lichter der Großstadt‹‹
USA 1931, Regie: Charles Chaplin

Ein Vagabund trifft auf eine blinde Blumenverkäuferin und verliebt sich in sie.Um ihr eine Augenoperation zu ermöglichen, beginnt er nach Arbeit zu suchen …„Lichter der Großstadt“ ist eine (be-) rührende Liebesgeschichte, aber vor allem ein bewegendes und eindrucksvolles Beispiel für Chaplins künstlerische Auseinandersetzung mit der sozialen und politischen Realität der 30er und 40er Jahre.

18. November 2007:       ››Shine – Der Weg ins Licht‹‹
Australien 1996, Regie: Scott Hicks

Erzählt wird die ungewöhnliche Biografie des 1947 im australischen Melbourne geborenen, hochtalentierten Pianisten David Helfgott, der unter der Autorität seines Vaters leidet. Nach langer psychischer Krankheit verhilft ihm die Liebe einer Frau zu einem neuen Leben.
Einfühlsames Musikerporträt, beindruckend gespielt, oscarprämiert.

21. Oktober 2007:     ››Oh Happy Day‹‹
Dänemark/GB 2004, Regie: Hella Joof

Das beschaulich-langweilige Provinzleben einer dänischen Hausfrau und Mutter wird durch den Besuch eines Gospelkonzerts erschüttert – und als dann der berühmte Gospelchorleiter die Proben ihres kleinen Kirchenchors übernimmt, verändert sich alles. Eine spirituelle Komödie, die zu Herzen und zu Ohren geht. 

11. März 2007:       ››Wilde Erdbeeren‹‹
Schweden 1957, Regie: Ingmar Bergman

Der berühmte 78jährige Professor Isak Borg soll an der südschwedischen Universität Lund zum 50. Jahrestag seiner Promotion geehrt werden. Die Fahrt dorthin im Auto, begleitet von seiner Schwiegertochter, wird eine Reise durch die Stationen seines Lebens.
Der Film pendelt in ruhiger, stimmungsvoller Erzählweise zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Phantasie und Realität hin und her.

14. Januar 2007:       ››… Und täglich grüßt das Murmeltier‹‹
USA 1993, Regie: Harold Ramis

In einer kleinen Provinzstadt in Pennsylvania wird alljährlich am 2. Februar der  „Murmeltier-Tag“ gefeiert. TV-Wetteransager Phil, ein Zyniker und arrogantes Ekel, soll hierüber berichten. Doch dieser Tag wird für ihn zu einem Albtraum, der zu guter Letzt seinem Leben eine neue Richtung gibt.
Eine romantische, höchst vergnügliche Komödie und moralische Fabel zugleich.  

19. November 2006:       ››Babettes Fest‹‹
Dänemark 1986, Regie: Gabriel Axel – Literaturverfilmung nach einer Novelle von Tania Blixen –

Die Französin Babette findet Ende des 19. Jahrhunderts Zuflucht in einem einsamen jütländischen Dorf und führt hier viele Jahre lang den Haushalt zweier in asketischer Frömmigkeit lebender alternder Schwestern. Als sie einen großen Geldbetrag in der Lotterie gewinnt, beschließt sie, ein opulentes französisches Festmahl für alle Dorfbewohner zuzubereiten.
Ein wundervoller, poetischer und im wahrsten Sinne des Wortes genussvoller Film, in dem Nächstenliebe, Selbstlosigkeit und Versöhnung zentrale Themen sind.
(Oscar für den besten fremdsprachigen Film 1988)

24. September 2006:      ››Eine wahre Geschichte – The Straight Story‹‹
USA 1999, Regie: David Lynch

Der 73jährige Alvin Straight begibt sich mit seinem Rasenmäher-Traktor auf eine 500 km lange Reise durch die USA, um seinen erkrankten Bruder zu besuchen, mit dem er aufgrund eines Streits 10 Jahre lang keinen Kontakt mehr gehabt hat.
Ein poetisches, skurriles Road-Movie – eine zutiefst bewegende Geschichte.

26. März 2006:     ››Das Meer in mir‹‹
Spanien 2004, Regie: Alejandro Amenábar
„Das Gefühl von Frieden ist unendlich“  (aus: „Das Meer in mir“)

Ramón ist aufgrund eines Badeunfalls seit 28 Jahren vom Hals abwärts gelähmt.
Er empfindet sein Leben als unwürdig und sehnt sich danach, aus dem Leben zu scheiden. Aber dazu würde er Hilfe brauchen – und die versagen ihm Staat und Kirche. Doch Ramón ist fest entschlossen, nicht aufzugeben.
Eine sensible, ergreifende Charakterstudie mit einer herausragenden Leistung des spanischen Schauspielers Javier Bardem.

12. Februar 2006:    ››Broken Silence‹‹
Schweiz 1996, Regie: Wolfgang Panzer
Unsere Probleme beginnen damit, dass wir nicht zuhause bleiben.“ (Blaise Pascal)

Ein Schweizer Karthäusermönch wird – von seinem Schweigegelübde entbunden – beauftragt, nach Indonesien zu reisen, um den Pachtvertrag für sein Kloster zu verlängern.Unterwegs trifft er auf eine farbige New Yorkerin. Gemeinsam machen sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch eine fremde Welt.
Ein Film über kulturelle, wie spirituelle Daseinserfahrungen, der zahlreiche geistige und weltliche (Existenz-) Fragen anspricht, aber jederzeit leicht, heiter und unterhaltsam bleibt.

13. November 2005:    ››Das siebente Siegel‹‹
Schweden 1956, Regie: Ingmar Bergman
„Als das Lamm das siebte Siegel öffnete, trat im Himmel Stille ein, etwa eine halbe Stunde lang.“ (Offb 8,1)

Der heimkehrende Kreuzritter Antonius Blok (Max von Sydow) findet seine schwedische Heimat von der Pest verwüstet. Die Menschen sind von Angst und Grauen erfüllt. An Gott zweifelnd, begegnet Blok dem Tod, der ihm mitteilt, dass seine Zeit gekommen ist. Blok jedoch erwirkt sich eine letzte Frist, indem er den Tod zum Schachspiel auffordert …
„Das siebente Siegel“ ist eine symbolträchtige Allegorie, die die Fragen des Menschen nach dem Sinn des Lebens und nach der Existenz Gottes in den Mittelpunkt stellt.

25. September 2005:    ››La Strada – Das Lied der Straße‹‹
Italien 1954, Regie: Frederico Fellini
„Alles, was es auf der Welt gibt, ist zu irgendetwas gut.“ (Il Matto in „La Strada“)

Der Gaukler Zampano (Anthony Quinn), ein roher und verschlossener Muskelprotz, kauft das einfache Dorfmädchen Gelsomina (Giulietta Masina) ihrer Mutter ab. Sie begleitet ihn auf seiner ziellosen Wanderschaft, arbeitet für ihn und assistiert ihm bei seinen Auftritten. Obwohl Gelsomina von Zampano verachtet und misshandelt wird, hält sie unbeirrbar zu ihm und opfert sich für ihn auf …
Vordergründig ist „La Strada“ eine Lebens- und Beziehungsgeschichte aus der Welt der fahrenden Jahrmarktartisten. Eingehender betrachtet ist Fellinis Film ein Gleichnis über die erlösende Kraft der Liebe und die Befreiung eines Menschen durch die Gnade.

27. Februar 2005:    ››Shadowlands‹‹
Großbritannien/USA 1993, Regie: Richard Attenborough
„Das Leid ist Gottes Megaphon, um eine taube Welt aufzuwecken.“ (C..S. Lewis)

In das wohlgeordnete Leben des englischen Schriftstellers und Literaturprofessors C. S. Lewis (Anthony Hopkins) tritt eines Tages die lebhafte Amerikanerin Joy Gresham (Debra Winger), mit der er eine späte Liebe erlebt. Doch als sich der in mönchischer Zurückhaltung lebende Junggeselle seiner Gefühle bewusst wird, scheint es zu spät … Eine authentische Geschichte über Liebe, Leid und Glaubenszweifel. Quellen: „Spuren des Religiösen im Film“. Meilensteine aus 100 Jahren Kinogeschichte, Hrsg. v. Peter Hasenberg, Mainz 1995  Reclams Filmführer, Stuttgart 2003