Der Pfarrgemeinderat informiert
Von der Pfarrei zur Gemeinde
öffentliche Sitzung des Pfarrgemeinderates am 11.03.2009
Am 11.03.2009 fand um 19.30 Uhr eine öffentliche Sitzung des Pfarrgemeinderates St. Josef im Pfarrzentrum statt. Die ganze Gemeinde war dazu herzlich eingeladen, um die Arbeit des PGR kennenzulernen. Dieser Einladung folgten ca. 50 interessierte Gemeindemitglieder.
Zwei Themen standen im Mittelpunkt des Abends, zum einen die Zukunft unserer Gemeinde im Hinblick auf die Kooperation mit den Gemeinden St. Marien-Sprakel und St. Sebastian-Nienberge und zum anderen der Prozess der Entwicklung von der Pfarrei zur Gemeinde.
Grundlage für den Zusammenschluss der genannten Gemeinden zu einer Seelsorgeeinheit ist der sog. Pastoralplan des Bistums aus dem Jahr 2005, der Ende 2007 umgesetzt werden sollte. Viele Gespräche sind seither innerhalb und mit den einzelnen Gemeinden geführt worden. Im Ergebnis ist die Kooperation mit St. Marien-Sprakel intensiviert worden und auf einem guten Weg.
Für die Bildung einer Seelsorgeeinheit mit St. Sebastian wurde ein zeitlicher Aufschub erwirkt und zunächst der sog. „Zusammenführungsausschuss“ gegründet. Dieser setzt sich zusammen aus den Vorständen der Pfarrgemeinderäte sowie Mitgliedern der Kirchenvorstände und des Seelsorgeteams. Hier wurde zunächst geschaut, wie die Gemeinden arbeiten, welche Wurzeln, Gewohnheiten und Bedürfnisse es gibt. Danach wurde überlegt, wie das Eigene der Gemeinden gewahrt und Gemeinsames aufgebaut werden kann. Trotz erster Erfolge konnte jedoch kein gemeinsamer Weg zwischen St. Josef / St. Marien und St. Sebastian gefunden werden. Mit der billigenden Kenntnisnahme durch das Bistum werden die Gespräche zunächst ausgesetzt. Der neue Bischof wird demnächst darüber zu befinden haben, ob und in welcher Form die drei Gemeinden kooperieren sollen.
Fest steht indessen, dass es in Zukunft verstärkt Kooperationen und Zusammenlegungen mit anderen Gemeinden geben wird. Die gesamtgesellschaftliche und innerkirchliche Entwicklung machen dies nötig. Künftig wird es Großpfarreien mit einem Pfarrer an der Spitze geben. Innerhalb dieser Großpfarreien wird es wichtig sein, dass sich kleine Gemeinden und Gemeinschaften bilden, in denen Glauben erfahrbar bleibt. In diesen kleinen Gemeinden (Basisgemeinden, Biotope des Glaubens oder kleine christliche Gemeinschaften) sollen alle Elemente des Glaubens, auch Messfeiern und Gottesdienste, ihren Platz haben.
Diesen Prozess zu gestalten wird in der kommenden Zeit eine wichtige Aufgabe nicht nur für das Seelsorgeteam und den Pfarrgemeinderat sein, sondern hier sind wir alle als mündige ChristInnen und Gemeindemitglieder aufgerufen, uns einzubringen und daran mitzuwirken, dass unser Glaube auch in Zukunft erfahrbar bleibt.
(BG/CF) Kirche in der Welt von heute und morgenKlausurwochenende des Pfarrgemeinderates (PGR) am 29./30.08.08 An seinem Klausurwochenende in Nottuln setzte sich der PGR mit der „Sinus-Milieu-Studie" auseinander, die 2005 im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz erstellt wurde. Die Studie „Religiöse und Kirchliche Orientierung in Deutschland" der Sinus Sociovision GmbH analysiert die Beziehung zwischen den gesellschaftlichen Strukturen und der Institution Kirche im Wandel der Zeit. Als Referent konnte Herr Andreas Fritsch von der Fachstelle Gemeindeberatung im Bistum Münster gewonnen werden.
In sehr anschaulicher Weise beschrieb er, welche gesellschaftlichen Bereiche von der Kirche in der Welt von gestern, heute und morgen angesprochen werden, für welche Bereiche die Kirche Angebote bereit hält und warum sie in anderen Bereichen nicht Fuß fassen kann bzw. gegenwärtig an Bedeutung in der Gesellschaft verliert. Der Vortrag und die sich anschließenden Diskussionen bestätigten einerseits die individuellen Wahrnehmungen, dass viele mit „Kirche" heutzutage nicht (mehr) viel anfangen können, obwohl das vor einer Generation noch ganz anders war, andererseits drängten sich mit Blick auf die Zukunft eine Reihe von Fragen auf: Was bedeuten die Ergebnisse der Studie für die konkrete Entwicklung der Gemeinde St. Josef-Kinderhaus, gerade in Bezug auf die Kooperation mit St. Marien-Sprakel und St. Sebastian-Nienberge? Wie wollen wir hier vor Ort die Zukunft unserer Gemeinde gestalten? Wo müssen, wo wollen wir uns Neuem öffnen, was wollen wir bewahren, was ist uns wichtig? Können und wollen wir überhaupt versuchen, die gesellschaftlichen Bereiche anzusprechen, die Kirche bisher gar nicht erreicht? Welche Kapazitäten haben wir zur Verfügung und wie und wo setzen wir diese am sinnvollsten ein? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt der weiteren Überlegungen, die auf dem Klausurwochenende lediglich ihren Anfang nehmen konnten und mit denen sich der PGR auch in Zukunft weiter intensiv auseinander setzen wird.
Nähere Ausführungen zu den durch die Sinus-Milieu-Studien festgestellten gesellschaftlichen Strukturen finden sich unter www.sinus-sociovision.de, dort rechts auf die Grafik „Sinus-Milieus" klicken, dann rechts unten nochmals die gleiche Grafik „Milieulandschaft 2007" anklicken. Eine detaillierte Beschreibung der dort dargestellten einzelnen Milieus ist über einen Klick in das jeweilige Feld möglich.
(CF/UC)
Der Pfarrgemeinderat informiert...... sich über die konkrete Arbeit des Sozialbüros Das Treffen des Pfarrgemeinderats im Januar 2008 fand in den Räumen des Sozialbüros in der Josef-Beckmannstraße 5 statt.
Die Mitarbeiterin von KAI, Frau Vrbanec und die Sprecherinnen des Sozialbüros, Frau Dlugos und Frau Schwertheim informierten die Mitglieder des Pfarrgemeinderats ausführlich über die tägliche Arbeit im Sozialbüro. Eindrucksvoll wurde geschildert, wie viele Menschen, vor allem Familien, in Kinderhaus Hilfe benötigen. Den Familien fällt es gegen Mitte des Monats oft schwer ihre Kinder zu ernähren, deshalb ist es wichtig neben Lebensmittelgutscheinen auch Lebensmittel zu verteilen. Die Spendenaktion in der Kirche „Ein Pfund mehr" unterstützt hier maßgeblich. Hilfe wird aber auch in vielen anderen Bereichen gegeben, so z. B. beim Ausfüllen wichtiger Formulare, der Hausaufgabenbetreung und Unterstützung bei Behördengängen und vielem mehr. Allen Mitgliedern des Pfarrgeinderates ist noch einmal deutlich geworden, wie wichtig die Unterstützung dieser Einrichtungen durch unsere Gemeinde ist. Hier wird unser Leitziel „Gott einen Ort sichern" konkret.
(BG/CF)
Sonntag soll Sonntag bleibenSitzung des Pfarrgemeinderates am 22.10.07
Wesentliches Diskussionsthema der Sitzung am 22.10.07 war „Sonntag soll Sonntag bleiben". Anlass war der verkaufsoffene Sonntag am 04.11.07 in Kinderhaus. Es wurde über die Bedeutung des Sonntags und die unterschiedlichen Aspekte und Auswirkungen, die eine Öffnung der Geschäfte am Sonntag auf die Menschen in Kinderhaus hätte, gesprochen. Der Pfarrgemeinderat möchte die Werbegemeinschaft in einem Brief über die kontroverse und an vielen Punkten kritische Auseinandersetzung mit dem Thema informieren. Damit soll Sensibilität geschaffen werden gegen eine zunehmende Entwicklung zu verkaufsoffenen Sonntagen und damit zur Aushöhlung des christlich verstandenen Sonntags.
Der PGR wird in der Adventszeit die Sitzungen um 21.15 Uhr beenden, um sich anschließend in der Kirche zum gemeinsamen Gebet zu treffen. Dies ist eine Anregung und Einladung an alle Gremien, die in der Adventszeit im Pfarrzentrum tagen auch um 21.15 Uhr zu enden um dann gemeinsam miteinander zu beten, zu singen oder den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. St. Josef in der Sonne
"Handeln für die Zukunft der Schöpfung" heißt das Motto der christlichen Gemeinden, die sich an der Förderinitiative „Kirchengemeinden für die Sonnenenergie“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) beteiligten. Wussten Sie schon, dass die Photovoltaikanlage auf unserem Pfarrzentrum unter
http://www.dbu.de/spunkte/kirchendaecher/kirche15508/17.html als Beitrag zur diesem Projekt dokumentiert ist?
(CF)
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